Eine Radler-Demo in Klagenfurt forderte am Samstag den Ausbau von Schulradwegen und Straßen. Der Stadt seien aber die Hände gebunden.
„Uns geht es um die Sicherheit der Radfahrer – speziell der Kinder. In Klagenfurt sind einfach zu viele Autos unterwegs“, sagt Daniel Wuttej, stellvertretender Obmann der Radlobby Kärnten. Und daher sei viel zu wenig Platz für die Radler. „Unsere Kinder können nirgends alleine zur Schule radeln. Es ist einfach zu gefährlich. Das kann es doch wirklich nicht sein!“, so Wuttej. Daher fordert die Interessensvertretung die Stadtpolitik auf, sich dieser Problematik verstärkt anzunehmen und neue, sichere Schulradwege zu errichten.
Der zuständigen Stadträtin seien aber die Hände gebunden. „Die Mittel sind leider beschränkt“, erklärt Sandra Wassermann (FP) im Gespräch mit der „Krone“. Denn im Budget der Landeshauptstadt seien lediglich 300.000 Euro für die Radwege reserviert. Und das meiste Geld würde nicht in die Errichtung von neuer Radinfrastruktur fließen, sondern in die Sanierung der bestehenden Wege.
„Mahnende Verzögerungen“
Um auf die Problematik der fehlenden Radinfrastruktur aufmerksam zu machen, veranstaltete die Radlobby daher gestern, Samstag, in Klagenfurt eine eigene Demonstration namens „Kidical Mass“. Unzählige Radfahrer nahmen daran teil und sorgten in der Innenstadt auch für „mahnende Verzögerungen“.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.