Auch am Mittwoch gab es noch keine Entwarnung entlang der Leitha im Bezirk Neusiedl am See. Die Feuerwehren arbeiten weiter mit Hochdruck daran, die Dämme zu sichern.
In Bruckneudorf, Potzneusiedl, Gattendorf, Pama, Zurndorf, Deutsch Jahrndorf und Nickelsdorf ist die Lage weiterhin angespannt. Aufgrund aufgeweichter Dämme und Verklausungen besteht entlang des Flusslaufes der Leitha im Bezirk Neusiedl am See weiterhin Überflutungsgefahr. Die Feuerwehren versuchen das mit aller Kraft zu verhindern und füllen mit vereinten Kräften tausende Sandsäcke. Auch der Katastrophenhilfsdienst machte sich Mittwochnachmittag auf den Weg nach Nickelsdorf.
Bürgermeister Gerhard Zapfl ist dankbar für die Unterstützung aller Einsatzkräfte. „Die Solidarität ist großartig. Wir sagen allen Helfern ein herzliches danke“, so Zapfl.
Gleichzeitig ersuchten die Behörden die Bevölkerung erneut, die Flussbereiche zu meiden. Die Brücke zwischen Potzneusiedl und dem niederösterreichischen Deutsch Haslau ist aufgrund des Hochwassers gesperrt, genauso eine Brücke im Zurndorfer Ortsgebiet. Mit einer Entspannung der Situation wird erst zum Wochenende hin gerechnet. Besser sieht es in den Bezirken Mattersburg und Eisenstadt-Umgebung aus. Hier konnten die Behörden Entwarnung geben.
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