Kärntnermilch investiert halbe Million Euro, um auch während Blackout Versorgungssicherheit gewährleisten zu können.
Zehn Tage ohne Strom würde die Kärntnermilch in Spittal im Falle eines Blackouts auskommen und dennoch eine fast hundertprozentige Versorgungssicherheit gewährleisten können. Möglich machen das zwei neue Notstromaggregate, die ab Oktober einsatzbereit sind.
„Derzeit könnten wir es zwei Tage ohne Strom schaffen, danach würden unsere gut 3000 vorproduzierten Lebensmittel-Paletten verderben und im Vollbetrieb könnten wir auch nicht arbeiten!“, gibt Geschäftsführer Helmut Petschar zu bedenken. Dazu komme der Schaden für gut 1000 Kärntner Bauern. „Sie könnten uns nicht mehr beliefern, wir nicht produzieren, Supermärkte und Kunden wie Krankenhäuser würden leer ausgehen. Der gesamte Kreislauf bricht zusammen“, spricht Petschar von einem Schaden in Millionenhöhe.
450.000 Euro kostet die Anschaffung für die Aggregate. „Das Land hat uns mit 24.500 und das Wirtschaftsservice mit knapp 100.000 Euro unterstützt. Den Rest übernehmen wir.“
Landesvize Martin Gruber. „Die Kärntnermilch für Blackouts zu rüsten, bedeutet, das Einkommen vieler Landwirte zu schützen und einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit zu leisten.“
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