Das Land hielt von Donnerstagabend bis Samstagabend den Atem an – es kam zu zahlreichen Einsätzen. Über tausend Floriani waren in über 200 Einsätzen mit voller Kraft am Helfen. Eine Besserung der Wetterlage ist aber mittlerweile in Sicht.
Nahezu das gesamte Bundesland war in den vergangenen Tagen in Alarmbereitschaft. 100-150 Liter pro Quadratmeter prasselten vereinzelt auf die Ortschaften nieder. Bäche traten über die Ufer. Keller standen unter Wasser. Ganze Wiesen verschwanden unter den Wassermassen. Es kam zu Stromausfällen.
Hauptbetroffen von den Regenmengen waren der Flachgau und der Tennengau. Die Feuerwehr war quasi im Dauereinsatz: Keller auspumpen, Hochwasserschutz aufbauen, Sandsäcke austeilen, Lage beobachten. Gerade in Elsbethen, Obertrum und in Lengfelden traten Bäche über die Ufer, Wege wurden geflutet.
Im Innergebirg kam es wegen Schneefalls zu einigen Einsätzen. Umstürzende Bäume führten zu einer Sperre der Tauernbahnstrecke. In Ramingstein und anderen Orten stürzten Bäume auf Straßen. Meist war die Feuerwehr rasch vor Ort und konnte die Schäden beheben. Manche Straßenzüge mussten trotzdem länger gesperrt werden, wie etwa der Dientener Sattel, der Filzensattel und die Glockner Hochalpenstraße.
In der Stadt Salzburg sperrte man Radunterführungen. Große Gefahr war tagsüber nicht gegeben.
Die Feuerwehr kam landesweit zu über 200 Einsätzen seit Donnerstagabend. Die prognostizierten Regenmengen seien eingetreten, man sei vorbereitet gewesen, vermeldet der Landesfeuerwehrverband. Katastrophale Zustände blieben in Salzburg zumindest bis Redaktionsschluss aus. Wohl auch Dank 1072 Feuerwehrkräften von 63 Feuerwehren im Land. Besserung ist übrigens in Sicht: Die Niederschlagsmengen sollen zurückgehen, ab Mittwoch soll es in Salzburg Sonne und 20 Grad geben.
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