Verschnaufpause für die Pinzgauer Einsatzkräfte nach vielen Murenabgängen und Überschwemmungen in den vergangenen Tagen. Nun werden die Wildbach-Sperren wieder frei gemacht: „Wir alle hoffen, dass das Wetter hält“, hört man von den Feuerwehrlern.
„Bei uns sieht man schon den Klimawandel“: Das sagt Klaus Portenkirchner, Anführer der Pinzgauer Feuerwehrleute, nach den Unwetter-Einsätzen. „Es gibt mittlerweile kein Jahr mehr ohne diese Einsätze. Im Vergleich zu früher sind es wesentlich mehr“, betont der Dientener mit 45 Jahren Feuerwehr-Erfahrung.
Am Wochenende gingen infolge eines Gewitters etliche Muren im Bereich Zell am See und Kaprun ab, stellenweise kam es zu Überschwemmungen, es gab auch einen Schwerverletzten – die „Krone“ berichtete. „Die Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, jetzt sind die Straßenmeistereien und die Wildbachverbauung am Zug“, heißt es. Vor allem werde jetzt das Geröll aus den Wildbachsperren geräumt – damit diese frei sind, falls wieder was vom Berg nachkommt.
Einige, wie beim Kapruner Menggbach, mussten mehrmals ausgeräumt werden, weiß Manfred Höger von der Bezirkshauptmannschaft Zell: „Wir sind alle sehr froh über die richtig dimensionierten Sperren.“ Eine genaue Prüfung der Schäden läuft. „Wir hoffen, dass das Wetter hält“, schließt Portenkirchner.
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