Kaum zu glauben, dass Österreich noch vor Kurzem unter einer nicht enden wollenden Hitzewelle stöhnte! Ein Wetterumsturz brachte uns vor wenigen Stunden Schneefall, Hochwassergefahr, Starkregen und Sturmböen. Das ganze Land ist in Alarmbereitschaft. Die Ereignisse des Samstags können Sie im umfassenden Überblick nachlesen.
Schneefall, Lawinengefahr und Dauerregen – dazu kommen noch „Höchsttemperaturen“ zwischen acht und elf Grad. Der Kältesturz hat das Land fest im Griff. Das ganze Wochenende über wurden und werden im ganzen Land weitere zahlreiche Einsätze und „massive Belastungsproben“ erwartet. Bleibt zu hoffen, dass der Regen weniger wird und die Dämme halten. krone.at ist am Sonntag ab 5.30 Uhr wieder live für Sie da.
Die wichtigsten Meldungen im Überblick:
Der heftige Sturm hat am Samstag im Burgenland weiterhin für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Seit Donnerstagnachmittag mussten die Wehren insgesamt 213 Mal ausrücken.
Die Meldungen vom Samstag zum Nachlesen:
Zahlreiche Veranstaltungen wurden in weiten Teilen des Landes abgesagt. Einsatzkräfte sind in Dauerbereitschaft. In höher gelegenen Regionen kam es immer wieder zu Schneebruch mit Problemen auf Verkehrswegen und bei Stromverbindungen.
Der starke Dauerregen lässt in Österreich aktuell Gewässer bedrohlich ansteigen. Vor Sturzfluten sowie schweren Überschwemmungen wird weiterhin gewarnt. Außerdem sinkt die Schneefallgrenze immer weiter.
Die Hochwasserlage im Land spitzt sich zu – die „Krone“ mit unserer großen Leserfamilie und die Caritas wollen rasch und unbürokratisch den von Unwettern Betroffenen helfen. Freiwillige, die mit anpacken wollen, können sich im Internet auf fuereinand.at registrieren.
Caritas-Spendenkonto:
Kennwort „Katastrophenhilfe Österreich“
Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT 23 2011 1000 0123 4560
Hochwasser-Hotline für Betroffene:
05/177 63 00 8 (9 bis 18 Uhr)
„Unnötige Wege vermeiden!“
Bahnstrecken und Straßen sind teils gesperrt, auch im Flugverkehr gibt es Verspätungen. Größere Ausfälle bei den Öffis, etwa den Wiener Linien, waren unterdessen vorerst nicht erwartet worden.
Die Stadt Wien hat sogar generell dazu geraten, „unnötige Wege zu vermeiden und sich ausschließlich, wenn nötig und nur kurze Zeit im öffentlichen Raum aufzuhalten“.
Bilder von Einsätzen in Österreich:

In Summe kommen nach Angaben der Meteorologen von Freitag bis Dienstag im Großteil Österreichs verbreitet 100 bis 200 Millimeter Regen zusammen.
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