Wie die Sprecherin der Federal Reserve weiter mitteilte, seien keine für die Sicherheit und die Funktion des US-Geldsystems oder anderer Aufgaben der Zentralbank kritische Daten von Unbefugten eingesehen oder entwendet worden.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters befanden sich auf der Seite Kontaktdaten von rund 4.000 Bankern, mit denen die Notenbank im Katastrophenfall in Verbindung getreten wäre, um die nationale Geldversorgung der USA aufrechtzuerhalten.
Die Fed wollte dies nicht bestätigen. Allerdings heißt es in einem Schreiben an die Mitglieder des Notfallkommunikationssystems ECS der Fed, das Reuters vorliegt, dass Post- und Mailadressen, Telefon-, Handy- und Faxnummern der Mitglieder öffentlich gewesen seien.
Hinter der Attacke auf die Zentralbank sollen Mitglieder des Hackerkollektivs Anonymous stecken. Nach US-Medienberichten hatten diese bereits am Wochenende über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt gegeben, dass sie Daten von einigen Tausend Bankern in ihren Besitz gebracht hätten.
Die Aktivisten protestieren seit gut einem Monat wegen der Behandlung des in den USA bekannten Hackers Aaron Swartz mit Aktionen gegen die Regierung und öffentliche Stellen. Swartz drohten im Falle seiner Verurteilung wegen Datenraubs bis zu 31 Jahre Gefängnis. Er beging Mitte Jänner Selbstmord.
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