Von SPÖ

Wahlplakat nach Unfall nur ein Trümmerhaufen

Burgenland
22.08.2024 06:30

Mit voller Wucht krachte Auto gegen die Werbewand bei der Ortseinfahrt von Eisenstadt. Die Frau beging Fahrerflucht, doch die Polizei stoppte sie auf der Schnellstraße.

Der Unfall geschah Dienstag gegen 21.15 Uhr auf der Mattersburger Straße in Eisenstadt. Nahe dem Haidäcker-Park Richtung S-31-Auffahrt verlor eine Lenkerin die Kontrolle über das Steuer und mähte ein großes Wahlplakat der SPÖ um. Die aus der Verankerung gerissenen Metallstützen wurden teils mitgeschleift. Statt anzuhalten, blieb die Frau am Gas und beging Fahrerflucht. Alarmierte Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Auf der Schnellstraße, Abfahrt Forchtenstein, wurde die Lenkerin gestoppt.

Alkohol-Test verweigert
Einen Alko-Test hat die Autofahrerin verweigert. Die Faktenlage ist für die Polizei dennoch klar. Anzeigen wurden erstattet. Darüber hinaus beleuchten Polit-Profiler den Fall noch aus einem anderen Blickwinkel.

Das Plakat der Bundes-SPÖ ist hinüber.
Das Plakat der Bundes-SPÖ ist hinüber.(Bild: zVg)

Wirbel um Plakate
Bereits vor dem Crash gab es Missmut, weil eine Werbewand der Bundes-SPÖ ausgerechnet knapp vor einem Wahlplakat mit dem Konterfei des sozialdemokratischen Nationalratsabgeordneten Maximilian Köllner aus Illmitz aufgestellt worden ist.

Spezielle Konfliktlösung
Kritische Beobachter sahen darin schon eine neue Facette im Konflikt zwischen Andreas Bablers Bundes-SPÖ und der pannonisch-roten Fraktion unter Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Dieses Thema scheint vorerst erledigt. Köllners Wahlplakat steht noch, jenes der Bundes-SPÖ ist ein Trümmerhaufen – Konfliktlösung auf burgenländische Art, könnte man meinen.

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