1200 neue Fälle
Mpox-Virus breitet sich in Ländern Afrikas aus
Das Mpox-Virus breitet sich derzeit in mehreren afrikanischen Staaten aus. In der vergangenen Woche wurden 1200 neue mutmaßliche oder bestätigte Ansteckungen registriert. Dabei handelt es sich um drei unterschiedliche Unterarten.
Seit Jahresbeginn wurden auf dem Kontinent insgesamt 18.737 Fälle registriert, das sind um einige tausend mehr als im gesamten Vorjahr. Wie berichtet, hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen der Ausbreitung der neuen Mpox-Variante 1b in mehrere Staaten Afrikas die höchste Alarmstufe ausgerufen. Die Krankheit war jahrzehntelang unter dem Namen Affenpocken bekannt, kann von Tieren, bei engem Körperkontakt aber auch von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Zu den Symptomen gehören unter anderem Pocken-artige Pusteln auf der Haut, Fieber und Gliederschmerzen (siehe Video oben). In der Demokratischen Republik Kongo starben in der vergangenen Woche 24 Menschen an den Folgen einer 1b-Infektion.
Fall in Schweden
Am Donnerstag meldete Schweden als erstes Land Europas einen Infektionsfall mit derselben Variante. Bei dem Erkrankten handelt es sich um einen Reiserückkehrer aus dem betroffenen Teil Afrikas.
Die Impfstoff-Hersteller müssten die Produktion „wirklich hochfahren, damit wir Zugang zu viel, viel mehr Impfstoffen haben“, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Freitag. Die Organisation stehe bereits mit der japanischen Regierung in Kontakt, um eine Abgabe von Impfdosen zu ermöglichen. Zudem verfüge der dänisch-deutsche Impfstoff-Hersteller Bavarian Nordic über einen Vorrat von 500.000 Dosen.
Hilfsorganisationen forderten die Hersteller auf, ihre Preise zu senken oder überhaupt Dosen zu spenden, da diese für die meisten afrikanischen Länder nicht erschwinglich seien.









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