Sex-Affäre
Strauss-Kahn zahlte Zimmermädchen 1,5 Mio. Dollar
Das Zimmermädchen Nafissatou Diallo habe die Summe von 1,5 Millionen Dollar erhalten, damit das Zivilverfahren gegen Strauss-Kahn eingestellt werde, hieß es in dem Bericht. Nach Abzug ihrer Anwaltskosten blieben ihr noch rund 70 Prozent des Betrags. Zu dem Vergleich der beiden Parteien ist es bereits im Dezember 2012 gekommen (siehe Infobox), die Summe wurde erst jetzt genannt.
Die aus dem westafrikanischen Guinea stammende Diallo hatte dem Franzosen vorgeworfen, sie im Mai 2011 in einem New Yorker Luxushotel sexuell angegriffen und zum Oralsex gezwungen zu haben. Der Vorfall hatte auch Strauss-Kahns Chance zunichtegemacht, bei den französischen Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr als möglicher Kandidat der Sozialisten anzutreten.
Prozess wegen "bandenmäßiger Zuhälterei"
In Frankreich muss Strauss-Kahn allerdings immer noch mit einem Prozess rechnen - wegen "bandenmäßiger Zuhälterei". Dabei geht es um Sex-Partys mit Prostituierten in Paris, Brüssel und Washington, an denen neben Strauss-Kahn auch ranghohe Polizisten und Geschäftsmänner teilgenommen haben sollen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.