Sprengstoff entdeckt

Russland wirft Ukraine Planung von Anschlägen vor

Ausland
22.07.2024 14:52
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB berichtete, in Paketen Sprengstoff und Zünder für mögliche Terroranschläge gefunden zu haben. Die Tatverdächtigen seien aus der Ukraine angeleitet worden, hieß es.

Die Pakete aus Deutschland und Italien sollen von einem Lieferkanal für Autoersatzteile über ein Transportunternehmen nach Russland gebracht worden sein. Es habe bereits mehrere Festnahmen gegeben, wobei die Tatverdächtigen aus der Ukraine angeleitet und geführt worden sein, teilte der FSB mit. Die Angaben konnten nicht überprüft werden.

Politiker zur Fahndung ausgeschrieben
Der russische Geheimdienst machte den Vizechef des Präsidentenbüros in Kiew, Roman Maschowetz, für die Organisation von Terroranschlägen verantwortlich. Er wurde daher zur Fahndung ausgeschrieben. In Kiew gilt Maschowetz als Militärgeheimdienstexperte. Er organisierte ab Juli 2014 militärische und technische Hilfe für die ukrainische Armee. Zudem war er einer der Gründer der Spezialeinsatzkräfte und ist seit 2020 stellvertretender Leiter im Büro von Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Europäische Geheimdienste antworteten nicht
Laut eigener Aussage informierte der FSB die europäischen Geheimdienste und bat um Hilfe, um die Drahtzieher von Terror- und Sabotageakten in Russland zu ermitteln. Diese seien aber bisher nicht beantwortet worden.

Russische Stellen machen den Kriegsgegner immer wieder verantwortlich, Anschläge zu organisieren. Tatsächlich wurden wiederholt Sprengstoffanschläge gegen kremltreue Propagandistinnen und Propagandisten sowie gegen Bahnanlagen durchgeführt (siehe Video oben). Letztere sollen den Nachschub für die russischen Truppen in der Ukraine stören.

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