Am Gelände des beschaulichen Naturbadesees in Königsdorf im Burgenland ist es am Sonntag zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen. Zwei neun Monate alte Babys wurden mit heißem Wasser übergossen. Die Eltern stehen unter Schock, denn einer der beiden Säuglinge schwebt sogar in Lebensgefahr.
Es dürfte ein unbedachter Moment gewesen sein, der einen sonntäglichen Ausflug zum beschaulichen Naturbadesee Königsdorf in einen regelrechten Albtraum verwandelte: Eine Familie aus der Steiermark hatte den Sonntag genutzt, um das schöne Wetter im Burgenland zu genießen. Der Familienvater war dabei mit einem Rucksack am Rücken unterwegs gewesen, in dem sich eine Thermoskanne mit heißem Wasser befunden hatte. Der Behälter war zudem nicht verschlossen gewesen.
Säuglinge im Kopfbereich verletzt
Als sich der Vater nach vorne beugte, ergoss sich die kochend heiße Flüssigkeit sowohl über ihn als auch über die beiden Babys der Familie. Der Bub und das Mädchen erlitten dabei Verbrühungen im Bereich des Kopfes, ein Kind wurde besonders schwer verbrüht. Umgehend verständigte Rettungskräfte waren rasch vor Ort, um die beiden gerade einmal neun Monate alten Zwillinge zu versorgen.
Kind im künstlichen Tiefschlaf
Die Säuglinge wurden in weiterer Folge mit zwei Rettungshubschraubern ins Krankenhaus gebracht und dort weiter behandelt. Am Montag stellte sich auf Nachfrage der „Krone“ heraus: Eines der beiden Kinder befindet sich im Universitätsklinikum Graz im künstlichen Tiefschlaf und ist in akuter Lebensgefahr.
Wie es genau zu diesem dramatischen Vorfall kommen konnte, steht noch nicht fest. Auch ist unklar, warum die Thermoskanne nicht verschlossen war. Der genaue Hergang wird noch erhoben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.