Mit dem Zeugnistag beginnen für Kärntens Schüler die wohlverdienten Ferien. Von den rund 68.000 Schülern steht für über 34.000 die wohl wichtigste Frage des Lebens an: Lehre oder weiter in der Schule büffeln? Die „Krone“ sprach mit einigen Jugendlichen über ihre Zukunft.
Wenn die 68.000 Kärntner Schüler heute ihre Zeugnisse in den Händen halten, starten neun Wochen voll Erholung, Spaß und Freizeit; auch für die 4700 Lehrer. Für 34.000 Schüler könnten es aber die letzten Ferien sein, für sie endet mit dem Zeugnistag nämlich auch die Schulpflicht und sie stehen vor der Wahl: Lehre oder der Besuch einer weiterführenden Schule. Daher befragte die „Krone“ junge Kärntner, wie ihr zukünftiger Bildungsweg aussehen wird:
Viele Lehrberufe in Kärnten
„Das Lernen war nie so meins. Daher werde ich eine Lehre in Angriff nehmen“, erzählen gleich mehrere Schüler. Und dabei haben sie auch eine große Auswahl: „In Kärnten werden 175 verschiedene Lehrberufe angeboten. Österreichweit sind es insgesamt sogar 213“, erklärt Pierina Pizzato vom Kärntner Arbeitsmarktservice. Und dabei reicht die Auswahl von Bürolehre über Kosmetik bis hin zu Handwerksberufen und Technik.
„Für mich kommt nur die ÖFB Frauenakademie in St.Pölten infrage, da es die einzige Schule in Österreich ist, die Mädchen im Fußball fördert und ich möchte Profifußballerin werden.“
Ausbildung für Profisportler
„Wir waren uns nicht sicher, in welche Schule wir weiterhin gehen möchten und da die AHS sehr gut auf die Selbstständigkeit vorbereitet, haben wir uns für das BRG in Villach entschieden.“
Weg zur Selbstständigkeit
„Wir haben uns für die AHS Feldkirchen entschieden, weil wir nach der Matura studieren möchten und weil diese Schule nicht weit von unserem Wohnort entfernt ist.“
Matura für das Studium
„Da ich Elementarpädagogin werden möchte, fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Ich werde die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik in Klagenfurt besuchen.“
Weiterführende Schule
Trend liegt beim Büffeln
Trotz der großen Auswahl dürfte es den Großteil der 34.000 Pflichtschulabsolventen aber weiter in die Schule ziehen. Denn viele von ihnen streben die Matura an. „Die kann ich am besten in einem Gymnasium machen“, erzählt eine Klagenfurtin. Für andere kommt aber durchaus der Besuch einer berufsbildenden höheren Schule infrage. „Da ich Elementarpädagogin werden möchte, fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Ich werde die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik besuchen.“
Während sich die Jugendlichen über ihre berufliche Zukunft Gedanken machen, steht für die 5700 Tafelklassler vielmehr im Fokus, ihr erstes Zeugnis der Familie zu präsentieren.
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