Nach der Chat-Affäre wurde Roland Rabitsch als neuer Vizebürgermeister von Klagenfurt angelobt. In seiner Antrittsrede erklärt der SP-Politiker seine Ziele für die Klagenfurter und für die Landeshauptstadt.
Ronald Rabitsch, der neue Klagenfurter SP-Vizebürgermeister, wurde bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch von Landesvize Gaby Schaunig als Liesnig-Nachfolger offiziell angelobt. Es soll ein Neustart für die SP in der Kärntner Landeshauptstadt werden.
„Ich bin überwältigt“, sagte Rabitsch bei seiner Antrittsrede: „Ich stehe für Handschlagqualität, Klarheit und Transparenz, will Jungfamilien und der älteren Generation Sicherheit bieten. Bilden wir eine Koalition für die Zukunft. Mein Ziel ist es, Win-win-Situationen zu schaffen.“
Abrechnung anderer Parteien
Gleich nach der Rede rechneten Mitstreiter jedoch mit der Stadt-SP, die in den vergangenen Jahren in Klagenfurt viel verhindert habe, ab: „Ich hoffe, dass nicht nur Köpfe ausgetauscht werden, sondern auch ein neuer Weg eingeschlagen wird. Die bürgerliche Mehrheit mit dem Team Kärnten, VP und FP hat sich bewährt, wir wollen künftig mit der SP auch wieder die stimmenstärkste Partei einbinden“, sagt Bgm. Christian Scheider (TK).
Der neue SP-Klubchef, Bernhard Rapold, will vor allem wieder Vertrauen aufbauen. „Bei wichtigen Projekten wie dem Konferenzzentrum und der Strukturreform sollen alle an einem Strang ziehen.“ Bei der Reform geht es um Einsparungen und der Reduktion von 22 auf zwölf Abteilungen.
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