In Güssing

Schüler als Soldaten im Tag- und Nacht-Einsatz

Burgenland
02.07.2024 09:00
Porträt von Karl Grammer
Porträt von Christian Schulter
Von Karl Grammer und Christian Schulter

Im Überlebenscamp in Güssing stellt das Bundesheer die Jugend 24 Stunden lang auf eine harte Probe: Die jungen Menschen haben diese mit Bravour gemeistert!

Seit seiner Gründung im Jahr des Staatsvertrages 1955 hatte Österreichs Bundesheer viele Bewährungsproben zu bestehen. Immer wieder werden Soldaten zu Einsätzen beordert, um die rot-weiß-roten Grenzen zu schützen. „Wir stehen bereit – 24 Stunden, 365 Tage“, lautet die Parole. Das gilt bis heute ungebrochen. Der Zustrom an Flüchtlingen in den vergangenen Jahren ist nur ein aktuelles Beispiel.

 „Montecuccoli-Challenge“ für 24 Jugendliche
Welchen Anforderungen sich das Bundesheer stellen muss, durften 24 Mädchen und Burschen der 7. Schulstufe des BORG in Güssing kennenlernen. In Anlehnung an den Namensgeber der Kaserne in der Stadt bereitete für sie das Jägerbataillon 19 die „Montecuccoli-Challenge“ vor, organisiert von der Kampfunterstützungskompanie mit Oberleutnant Roland Handerkas als Kommandanten.

Die Jugendlichen mussten unter anderem ein Feuer entfachen, Wasser filtern und auf der ...
Die Jugendlichen mussten unter anderem ein Feuer entfachen, Wasser filtern und auf der militärischen Hindernisbahn allerlei Hürden meistern.(Bild: Schulter Christian)

Wasser filternm, Feuer anlegen
„Gleich zu Beginn wurden die Schüler mit einer Uniform und militärischer Ausrüstung ausgestattet“, heißt es. Dann wurde es aufregend. Aufgeteilt auf sechs Teams waren im Übungsgelände allerlei Aufgaben zu meistern. So musste verunreinigtes Wasser gefiltert, eine Feuerstelle angelegt und im Freien eine Notunterkunft errichtet werden. Letztere diente in der Nacht als Schlafplatz.

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Die Challenge für Schüler fand zum zweiten Mal statt. Die Kaserne als einer der größten Arbeitgeber der Region lässt sich so kennenlernen.

Christian Luipersbeck, Oberst des Jägerbataillons 19

Große Begeisterung
Ein Höhepunkt war die Tour mit dem Mannschaftstransportpanzer Pandur. Das Fazit: „Die Schüler waren begeistert. Sie konnten Outdoor-Erfahrungen sammeln.“ Im Wettkampf galt es, als Team zu bestehen und die Überlebensfähigkeit unter Beweis zu stellen. „Das stärkt den Zusammenhalt in der Klasse. Das ist einer von vielen positiven Aspekten der Challenge“, erklärt Direktor Robert Antoni.

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