Auf Halbinsel Krim
Ukraine gelingt Schlag gegen Weltrauminfrastruktur
Die Ukraine hat bei Angriffen auf der Halbinsel Krim offenbar ein russisches Weltraum-Kommunikationszentrum zerstört. Die Einrichtung mit dem Codenamen NIP-16 diente Moskau zur Kommunikation und Frühwarnung
Am Montag war in lokalen Social-Media-Chats von Explosionen in der Nähe des Dorfes Witino auf der Krim die Rede, wo sich das Zentrum befindet. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Berichte nicht.
Schäden an großer Hauptantenne
ATACMS-Raketen aus US-Produktion sollen bei den Angriffen verwendet worden sein. Bilder lassen vermuten, dass die Anlage großen Schaden davongetragen hat – auch die große Hauptantenne soll betroffen sein.
Ukraine erhielt Zentrum nach Ende der Sowjetunion
Das Zentrum für Langstrecken-Weltraumkommunikation wurde von der Sowjetunion in den 1960er Jahren errichtet – es diente der Unterstützung des sowjetischen Raumfahrtprogramms. Es wurden Flugbahnen sowjetischer Weltraumraketen gemessen. Nach dem Ende der Sowjetunion fiel es der Ukraine in die Hände, die es aber kaum nutzte.
Nach der illegalen Besetzung der Krim wurde NIP-16 dem Kommando der russischen Luft- und Raumfahrtverteidigungskräfte unterstellt. Es soll eine Schlüsselrolle bei der Kommunikation mit allen russischen Raumfahrzeugen, einschließlich der Militärsatelliten, gespielt haben.








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