Was Österreich erhält

Gigantisch! So verteilt die FIFA ihre WM-Prämien

Über 760 Millionen Euro (703 Millionen Franken) werden vom Fußball-Weltverband FIFA bei der WM 2026 in Nordamerika ausgeschüttet. Für die Vorbereitung fließen die Moneten. Und danach warten mit jedem Sieg in der K.o.-Phase weitere Millionen. Österreich will an diesem gewaltigen Kuchen mitnaschen.

Im Fußball sind gigantische Summen im Umlauf. Das weiß man von individuellen Fällen. Werbeverträge, Ablösesummen oder kolportierten Gehältern können sich auf Top-Niveau im dreistelligen Millionenbereich abspielen. Aber auch Prämien, die etwa in der Champions League ausbezahlt werden. So wurden in der Saison 2025/26 von der UEFA sage und schreibe 2,5 Milliarden Euro für ihr Premiumprodukt ausgeschüttet.

10 Millionen für Vorbereitung
Zwar können die Prämien einer Weltmeisterschaft hier nicht ganz mithalten. Aber für die nationalen Verbände stellt auch dieses Ereignis eine Goldgrube dar. Jede der 48 teilnehmenden Länder erhielt schon für die Vorbereitung rund 10 Millionen Franken (10,8 Millionen Euro). Zudem gibt es Zuschüsse aus einen mit 16 Millionen Franken, die die FIFA mit Sitz in Zürich verteilt.

Keine Prämien für Punkt oder Sieg
Allerdings zählt bei einer WM nicht, wieviele Punkte oder Siege geholt werden. Schecks werden nur für jede weitere erreichte Runde ausgestellt. Egal, ob also als Gruppensieger souverän qualifiziert oder als Gruppendritter ins Sechzehntelfinale gezittert. Die Summe bleibt gleich – dann werden neuerlich 10,79 Millionen Franken pro Land überwiesen.

703 Millionen Franken im Topf
Der FIFA-Topf für solche Prämien ist größer geworden. Nicht zuletzt aufgrund der Aufstockung, die für 104 Spiele während des Turniers sorgt. 703 Millionen Franken werden 2026 verteilt.

„Besser denn je“
FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärte im April dazu, dass sich der Weltverband in einer „besseren finanziellen Lage denn je“ befinde. Offen bleibt allerdings, wie viel die FIFA an einem Turnier verdient. Schätzungen laufen auf einen hohen einstelligen Milliardenbetrag hinaus.

Den größten Anteil erhält klarerweise der Weltmeister mit rund 42 Millionen Franken.

  • Sechzehntelfinale: 10,9 Millionen Franken
  • Achtelfinale: 14,12 Millionen Franken
  • Viertelfinale: 17,35 Millionen Franken
  • Vierter: 23,81 Millionen Franken
  • Dritter: 25,42 Millionen Franken
  • Finalist: 28,65 Millionen Franken
  • Weltmeister: 42,37 Millionen Franken

Acht Millionen mehr als 2022
Das bedeutet: der neue Titelträger wird fast acht Millionen Franken mehr kassieren, als noch Argentinien mit dem Sieg 2022. Die „Albiceleste“ erhielt damals rund 34 Millionen. All diese Summen unterstreichen gleichzeitig, wie wichtig Österreichs Einzug in die K.o.-Phase aus finanzieller Sicht wäre. Von jedem weiteren Sieg ganz zu schweigen.

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