Nahe ISS-Umlaufbahn

Russen-Satellit zerfiel im All in über 100 Trümmer

Wissen
27.06.2024 16:24
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein russischer Satellit ist in der Nacht auf Donnerstag zerfallen und hat mehr als hundert Trümmerteile ins All geschleudert. Der Vorfall habe sich in einer Umlaufbahn nahe der Raumstation ISS ereignet, berichtet die NASA.

Die neun Astronauten an Bord der ISS hätten sich deshalb am Mittwoch für eine Stunde in drei angedockte Raumkapseln – darunter der „Starliner“ von Boeing – zurückgezogen, teilte die US-Weltraumbehörde am Donnerstag mit..

Was genau die Zerstörung des russischen Erdbeobachtungssatelliten „Resurs-P1“, der Ende Juni 2013 ins All geschossen worden war, verursacht hat, blieb zunächst unklar. Der Flugkörper war 2022 abgestellt worden.

US-Radarsysteme orten Trümmerwolke
Nach Angaben des Standort-Dienstleisters LeoLabs haben US-Radarsysteme in der Nacht auf Donnerstag erfasst, wie der Satellit eine Trümmerwolke im erdnahen Orbit freisetzte.

Das Weltraumkommando des US-Verteidigungsministeriums Pentagon teilte mit, dass der Flugkörper über hundert nachverfolgbare Trümmerstücke erzeugt habe. Es habe aber keine unmittelbaren Bedrohungen festgestellt.

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