Vor einem vollen Haus fand am Mittwoch in Hallein das Finale des Salzburger Landescups statt und zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte sicherte sich Grünau den Titel. Der Favorit aus Wals bezwang Eugendorf mit 2:1.
Dass das Endspiel für beide Klubs eine ganz besondere Bedeutung hatte, zeigte sich schon bei der Anreise. Sowohl Grünau als auch Eugendorf reisten mit einem Spieler- und einem Fan-Bus an, die Stimmung auf der vollen Tribüne (rund 700 Zuschauer) war prächtig. Neben Fahnen gab es auch reichlich Pyrotechnik – sehr zum Unmut des Halleiner Stadionsprechers.
Beide Teams starteten nervös in die Partie, die erste Chance hatte dann der Underdog aus Eugendorf – Hamzic zielte zu hoch (11.). In Führung gingen aber etwas später die Walser: Pagitsch kam auf links durch und fand in der Mitte Wildmann, der nur noch einschieben musste (24.). Kurz darauf hatte Hamzic den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Torhüter Rehrl (29.). Der Westligist war effizienter: Wildmann brachte den Ball auf Lapkalo und der Mittelfeldspieler traf per Flachschuss zum 2:0 (32.). Die Partie schien entschieden.
Platzverweis für den Ex-Profi
Doch Eugendorf gab sich nicht auf und kam nach dem Seitenwechsel zurück. Nach einem Stanglpass von Bußmann traf Grünau-Kapitän Pertl ins eigene Tor – 1:2 (53.). Grünau wollte den Zwei-Tore-Vorsprung zurück, Nika (63.) und Ruf (64.) ließen allerdings gute Möglichkeiten aus. Zehn Minuten darauf schwächte sich der Außenseiter selbst: Ex-Profi Offenbacher sah bei einer Rudelbildung aufgrund eines Kopfstoßes Rot (75.)! Grünau hatte nun das Zepter wieder vollständig in der Hand, Wildmann hätte mit einem Lattenkracher (84.) beinahe für die Entscheidung gesorgt.
Viel passierte danach aber ohnehin nicht mehr, am Ende stand ein knapper 2:1-Sieg für die von Bernhard Huber-Rieder trainierten Walser, die sich den ersten Cup-Titel ihrer Vereinsgeschichte sicherten. Jahrhundertfußballer und Eugendorf-Coach Heimo Pfeifenberger blieb vor seinem Abgang zum SAK im Sommer ein Titel verwehrt.
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