Finales Kapitel 2030

SpaceX-Raumfahrzeug soll ISS aus dem Orbit holen

Wissen
27.06.2024 15:35
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bis zum Jahr 2030 soll die Internationale Raumstation ISS noch betrieben werden, danach muss sie „beerdigt“ werden: Wie die US-Raumfahrtbehörde NASA am Mittwoch verkündete, soll der SpaceX-Konzern das notwendige Gefährt für dieses komplizierte Manöver bauen.

Der Vertrag mit dem Unternehmen von Elon Musk belaufe sich auf bis zu 843 Millionen Dollar (umgerechnet knapp 780 Millionen Euro). Die Überbleibsel der ISS sollen im Pazifischen Ozean versenkt werden.

Das Raumfahrzeug, das die ISS Richtung Erdatmosphäre bewegen soll, wird den Namen „US Deorbit Vehicle“ tragen. Mit ihm wollten die USA und ihre internationalen Partner im Weltall für die ISS „einen sicheren und verantwortungsvollen Übergang in die erdnahe Umlaufbahn nach Ende des Stationsbetriebs gewährleisten“, erklärte die NASA.

Größte menschengemachtes Objekt im All
Mit einem Gewicht von 430.000 Kilogramm ist die ISS mit Abstand das größte menschengemachte Objekt im All. Ein Großteil des Materials wird laut Vorhersagen von Experten beim Wiedereintritt in die Atmosphäre zerstört.

Es wird jedoch erwartet, dass große Stücke überleben. Sie sollen im Pazifischen Ozean am sogenannten Point Nemo – einem der abgelegensten Gebiete der Welt – ins Meer stürzen, das bereits als „Friedhof“ von Satelliten und Raumschiffen genutzt wird.

ISS soll bis zum Jahr 2030 betrieben werden
Mit dem Bau der ISS im All war 1998 begonnen worden. Japan, Kanada, die USA und die teilnehmenden Länder der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) wollen die Raumstation bis 2030 betreiben. Der im All äußerst wichtige Partner Russland hat sich bisher nur zu einem Betrieb bis 2028 verpflichtet, ist aber offen für einen Weiterbetrieb bis 2030.

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