Gerüchte um ein politisches Comeback von Sebastian Kurz gab es immer wieder. Nun meldet sich der „Altkanzler“ aus New York und nimmt dazu Stellung.
Geschäftig, mit dem Handy am Ohr, lässig aufgekrempelte Hemdärmel – und dazu noch schicke Hochglanzbilder von der „Stadt, die niemals schläft“: Sebastian Kurz verstand es schon zu Volkspartei-Zeiten, sich in Szene zu setzen. In dem Fall als Businessmanager, umtriebig und durchaus erfolgreich.
Gerüchte oder Wunschdenken?
Dennoch wollen die Gerüchte um ein mögliches Polit-Comeback einfach nicht verstummen – und sind angesichts der Umfragewerte, in denen die FPÖ auf Platz eins steht, sogar lauter geworden. Auch die Rückkehr seines einstigen Weggefährten Markus Gstöttner als neuer ÖVP-Generalsekretär befeuerte zuletzt Spekulationen. Oder vielleicht auch Wunschdenken?
Kurz selbst hatte immer wieder betont, nicht in die Politik zurückkehren zu wollen – und wiederholte dies auch wieder auf Social Media am Donnerstag: „Meine Zeit in der Politik habe ich sehr genossen, aber ich möchte nicht mehr in die Politik einsteigen.“ Er sei derzeit in den USA, danach freue er sich danach „auf den Urlaub mit meiner Familie“.
Kontakt zu „ehemaligen Weggefährten“
Zuletzt hatte sich sogar der deutsche „Spiegel“ mit der Frage auseinandergesetzt, ob ein politisches Comeback von Sebastian Kurz anstehen könnte – und was dagegen spricht. Finanziell dürfte es jedenfalls wenig Anreiz geben, sich wieder auf das glatte Parkett zu begeben. Allerdings soll sich Kurz Medienberichten zufolge sogar mit FPÖ-Chef Herbert Kickl getroffen haben.
Der Ex-Kanzler bleibt vage: „Meine politische Heimat ist die Volkspartei, ich war 10 Jahre Spitzenpolitiker, bleibe ein politischer Mensch und habe daher auch immer wieder Kontakt zu ehemaligen Weggefährten, vor allem in der Volkspartei, aber auch außerhalb.“ Wen auch immer er damit meint ...
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