Von Flammen erfasst
Explosion in Bozner Fabrik: Schwerverletzter tot
Nach der Explosion in einer Lagehalle nahe der 1936 gegründeten „Aluminium“-Fabrik im Südtiroler Bozen in der Nacht auf Freitag ist einer der sechs schwerverletzten Arbeiter (31) im Krankenhaus von Verona gestorben.
Der Senegalese war nach der Explosion per Hubschrauber nach Verona geflogen worden, wo er am Samstagabend seinen schweren Brandwunden erlag.
Vier Schwerstverletzte waren nach der Explosion mit dem Hubschrauber in die Krankenhäuser von Padua, Verona und Murnau in Bayern gebracht worden. Die geringeren Grades Verletzten wurden in Bozen behandelt.
Arbeiter wurden von Flammen erfasst
Die Explosion hatte sich am Freitag etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht in der Lagerhalle der Fabrik ereignet, die sich in der Bozner Industriezone befindet. Einige Arbeiter wurden von den Flammen erfasst. Laut Aussage eines unverletzten Arbeiters ereignete sich die Explosion in einem der Aluminiumschmelzräume.
Gebäude beschlagnahmt
Die Ursache ist noch nicht bekannt, jedoch soll sie sich Medienberichten zufolge während der Gieß- und Abkühlphase von geschmolzenem Aluminium ereignet haben. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf. Das Gebäude wurde auf Anordnung der Justizbehörden beschlagnahmt.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.