Sie stehen vor massiven wirtschaftlichen Herausforderungen – nun bekommen die Kommunen finanzielle Hilfe. Der Bund schüttet Millionen aus, das Land unterstützt auch.
Mehr Geld für die Gemeinden: 500 Millionen Euro werden für kommunale Investitionen bereitgestellt, 300 Millionen Euro an Finanzzuweisungen und weitere 120 Millionen Euro für den digitalen Übergang – so ist das Gemeindepaket des Bundes aufgeteilt.
56,9 Millionen Euro für Kärnten
Ein Schlüssel sorgt für die gerechte Aufteilung der insgesamt 920 Millionen Euro unter den Bundesländern – auf Kärnten entfallen 56,9 Millionen Euro. Will eine Gemeinde davon profitieren, muss sie entsprechende Projekte einreichen.
Die Finanzspritze kommt jedenfalls zum richtigen Zeitpunkt: Dass die Kommunen wirtschaftlich mehr schlecht als recht dastehen, ist kein Geheimnis – ihre Aufgaben werden immer vielfältiger, die finanziellen Herausforderungen immer größer.
Die neue Subvention werde besonders dem ländlichen Raum einen wesentlichen Mehrwert bringen, meint ÖVP-Nationalratsabgeordnete Elisabeth Scheucher-Pichler, der es um „den Erhalt der Wertschöpfung und die Sicherung der Lebensqualität in den Kommunen“ geht: „Das gelingt nur mit funktionierenden Gemeinden mit gesicherter Liquidität und Investitionen in kommunale Projekte.“
Das Land Kärnten hilft übrigens ebenfalls: Bis zu 1,4 Millionen Euro Förderung gibt es für die Erarbeitung der Örtlichen Entwicklungskonzepte, die eigentlich bis 2027 neu aufgestellt werden sollten. Diese Frist wird bis 2030 verlängert. „Beides wird zu erheblichen Erleichterungen führen und Druck herausnehmen“, betont der zuständige Referent Daniel Fellner (SPÖ).
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