"Erste Fortschritte können auch in Griechenland, unter anderem im Exportbereich durch verbesserte Wettbewerbsfähigkeit, bereits beobachtet werden", so Fekter. Solange Athen diesen Weg weitergehe, "hat es ein Anrecht auf Solidarität der Euro-Länder", sagte die Ministerin. Ziel sei es, das Land auf den Weg geordneter öffentlicher Finanzen und einer stabilen Wirtschaft zurückzuführen.
Ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone würde die Probleme nach Ansicht Fekters "nicht lösen, sondern nur weiter verschlimmern". Das Land würde dann noch länger Hilfen von seinen europäischen Partnern benötigen. "Fakt ist, der Austritt Griechenlands wäre unvergleichlich teurer als der Weg, den wir jetzt gehen."
Kein Ergebnis nach Treffen mit Troika
Griechenland muss die drohende Staatspleite mit harten Sparmaßnahmen abwenden, gegen die wiederum die Bevölkerung seit Monaten auf die Barrikaden steigt. Am Montag traf sich Ministerpräsident Antonis Samaras mit den Troika-Geldgebern, um ihnen Details zum Sparprogramm zu erläutern.
Konkretes Ergebnis gab es aber keines. "Die Troika will einige Erläuterungen des Sparprogramms, das wir ihnen präsentiert haben", sagte der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras nach dem Treffen. "Wir werden uns wiedertreffen."
Ein positiver Bericht der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds ist Voraussetzung für die weitere Hilfszahlung in Höhe von 31,5 Milliarden Euro an Athen.
Griechische Regierung erwartet Konjunktureinbruch
Was die Wirtschaftslage betrifft, ist indes noch kein Licht am Ende des Tunnels in Sicht. Für 2013 erwartet die Regierung nämlich einen Konjunktureinbruch von 3,8 Prozent, wie am Montag bekannt wurde. Das wäre das sechste Jahr mit einem Rückgang in Folge.
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