Bis 2016 erwarten die Experten einen Anstieg der unselbstständig Beschäftigten auf etwa 3,43 Millionen (im Jahresschnitt, es gibt starke saisonale Schwankungen). Das entspricht einem Zuwachs von nicht ganz einem Prozent pro Jahr, in Summe sind das über 100.000 Arbeitsplätze mehr als heute.
Größte Nachfrage im Gesundheitsbereich
Nach Branchen hat der Gesundheitsbereich in den nächsten Jahren die größte Nachfrage (rund 40.000), gefolgt von Erziehung/Unterricht, dem Handel und der Leiharbeit (jeweils um rund 15.000 Jobs mehr).
Allerdings entfallen zwei Drittel des erwarteten Zuwachses auf Frauen, und ein Großteil betrifft Teilzeitarbeit. Gefragt sind vor allem Personen, die mindestens eine Lehre oder eine berufsbildende mittlere Schule abgeschlossen haben. Für Geringqualifizierte schaut es eher schlecht aus.
Leitl will Express-Lehre
Für die Betriebe wird es aber zunehmend schwieriger, Fachkräfte zu bekommen. Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl forderte deshalb die Einführung einer neuen "Express-Lehre": Maturanten sollen so in nur einem Praxisjahr zum Lehrabschluss kommen. Die Gewerkschaft hält das für großteils undurchführbar.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.