Dieses Versprechen gab Dominik F., weil er seiner Mutter Evelyn am Montag gesagt hatte, nur "vor dem Haus Radfahren zu gehen". Die Radtour führte aber in den nahegelegenen Wald. Dort konnte der Bub nicht der Verlockung widerstehen, zwischen zwei zusammengewachsenen Baumstämmen hinauf zu klettern. Dabei stürzte er ab und klemmte sich so unglücklich zwischen den Stämmen ein, dass er nicht mehr aus der Falle heraus kam.
Dominik: "Ich hatte so einen Durst"
Es folgten vier scheinbar unendlich lange Stunden der Angst, des Hoffens und Bangens. Dominik: "Vom Gefühl her war das viel länger. Ich dachte, es wird gleich Abend. Und ich hatte so einen Durst", schildert er im "Krone"-Gespräch.
Doch der Bub hatte einen rettenden Engel – in Person des Schwammerlsuchers Werner P. (66), der um 15 Uhr die Schreie des Buben hörte und Alarm schlug. Wenig später waren dann auch schon die Florianis der Freiwilligen Feuerwehr Söll zur Stelle.
Feuerwehr befreit Buben mittels Hebekissen
Mithilfe eines Hebekissens wurde der bereits extrem erschöpfte Zwölfjährige schließlich so sorgsam wie möglich befreit und nach der Erstversorgung vor Ort mit Quetschungen und Prellungen per Helikopter ins Spital geflogen. Jetzt geht es ihm zwar wieder gut, Klettern geht er aber nicht mehr so schnell.
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