Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte Mittwochnachmittag zu einem Zwischenfall, bei dem Schlimmes zu befürchten war. Ein Auto war bei Kirchbichl in Tirol in die Brixentaler Ache gestürzt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte aber Entwarnung gegeben werden.
Rettung, Feuerwehr, Polizei und Wasserrettung wurden gegen 16.30 Uhr alarmiert, weil bei Kirchbichl ein Fahrzeug in die Brixentaler Ache gestürzt war. Vorerst war unklar, ob und wie viele Personen sich in dem Fahrzeug befinden. Doch vor Ort stellte sich heraus, dass bei dem Unfall niemand im Auto saß. Um das festzustellen, mussten laut Polizei Taucher ins Wasser.
Doch wie kommt ein Fahrzeug ohne Insassen in die Ache? Erste Erhebungen ergaben, dass der Wagen am Nachmittag von einem Afghanen (32) auf dem Parkplatz einer Diskothek in der Nähe der Ache abgestellt worden war. Dort machte sich das Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache selbstständig und rollte über die Böschung in den Fluss. Die Feuerwehr konnte das Auto mittels Seilwinde aus dem Wasser ziehen.
Wie groß der Schaden am Fahrzeug ist, war vorerst nicht bekannt. Allein die Feuerwehr stand mit rund 40 Helfern im Einsatz.
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