Für Firma ein Klacks

Millionenstrafe für Google wegen Safari-Umgehung

Web
10.08.2012 08:35
Google muss für das Umgehen der Datenschutz-Einstellungen beim Safari-Browser 22,5 Millionen Dollar (18,2 Millionen Euro) Strafe zahlen, um den Fall zu den Akten legen zu können. Darauf einigte sich Google mit der zuständigen US-Handelsbehörde FTC. Es ist die höchste je von der FTC verhängte Strafe, für Google allerdings ein Klacks.

Die FTC war mit dem Suchmaschinen-Primus schon zuvor in Datenschutzfragen aneinandergeraten und hatte ihm im vergangenen Jahr Auflagen gemacht.

Es sei die höchste Strafe, die einem Unternehmen jemals aufgebrummt worden sei, weil es sich den Anordnungen der FTC widersetzt habe, erklärte die Behörde am Donnerstag. "Egal wie groß oder wie klein - alle Unternehmen müssen die Anweisungen der FTC befolgen und ihre Datenschutz-Versprechen gegenüber den Verbrauchern halten", sagte Behördenchef Jon Leibowitz.

Strafe in fünf Stunden wieder drin
Google wird die Strafe dennoch keine schlaflosen Nächte bereiten - 22,5 Millionen Dollar entspricht gerade einmal 0,81 Prozent jenes Gewinns, der im zweiten Quartal 2012 erwirtschaftet hat. Laut "Wall Street Journal" verdient Google die Summe in nur fünf Stunden.

Datenschutzeinstellungen bei Safari übergangen
Google hatte einen Weg gefunden, beim Safari-Browser für iPhone, iPad und PC ohne Zustimmung der Nutzer sogenannte Cookies zu hinterlassen (siehe Infobox). Das sind kleine Dateien, mit denen sich das Verhalten im Netz teilweise nachverfolgen lässt. Das "Wall Street Journal" hatte die inzwischen gestoppte Praxis zu Jahresbeginn öffentlich gemacht. Google betonte schon damals, es seien keine persönlichen Informationen erfasst worden.

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