Als Hauptpreistreiber verursachte der Bereich "Wohnung, Wasser und Energie" im Juni mit einer Teuerung von 3,2 Prozent mehr als ein Viertel des Preisanstiegs. Dazu trugen hauptsächlich höhere Wohnungsmieten sowie Preisanstiege bei der Instandhaltung von Wohnungen bei. Haushaltsenergie verteuerte sich durchschnittlich um 2,2 Prozent.
Nahrungsmittel, die um 2,6 Prozent teurer wurden, zeichneten für ein Achtel der Inflation verantwortlich. Teuerungen bei Fleisch und Fleischwaren, Brot und Getreideerzeugnissen, Molkereiprodukten und Eiern sowie Gemüse wurden durch Verbilligungen bei Obst kaum kompensiert. Alkoholfreie Getränke kosteten durchschnittlich um 5,3 Prozent mehr, Kaffee wurde gar um 8
Der für den Vergleich in der Euro-Zone ermittelte Harmonisierte Verbraucherpreisindex Österreichs kletterte im Juni mit 2,2 Prozent gleich stark wie im Mai, dessen Wert die Statistik Austria von 2,3 auf 2,2 Prozent revidierte. Vor allem Restaurants und Hotels sowie Freizeit- und Kulturdienstleistungen wirkten sich hier weiterhin verteuernd aus. Auch der Preisindex für Pensionistenhaushalte stieg um 2,2 Prozent.
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