Die Klagenfurterin fühlt sich nach der Aufkündigung ihres Mietvertrags von Vermieter vor den Kopf gestoßen.
Für eine alleinerziehende Mutter brach vor wenigen Tagen eine Welt zusammen. Denn im Briefkasten fand die Klagenfurterin ein Schreiben mit einer gerichtlichen Aufkündigung ihrer Mietwohnung. „Das kam aus heiterem Himmel. Ich habe davon nichts gewusst“, erzählt die Klagenfurterin.
Und die Vorwürfe gegen die zweifache Mutter wiegen schwer. So soll die Familie des Öfteren die Hausordnung missachtet haben, sogar mehrere Polizeieinsätze soll es in den vier Wänden der Klagenfurterin gegeben haben. „Das mit der Polizei stimmt“, bestätigt die verzweifelte Frau gegenüber der „Krone“. Und das dürfte den anderen Mietern zu viel geworden sein. Sie reichten eine Unterschriftenliste bei dem Wohnbauträger ein, der prompt reagierte und das Mietverhältnis mit der Klagenfurterin aufkündigte.
Das kam aus heiterem Himmel. Die meisten Vorwürfe gegen mich und meine Familie stimmen einfach nicht.
die betroffene Alleinerziehende
„Wir haben mehrmals darauf hingewiesen, dass die Nichteinhaltung der Hausordnung zur Aufkündigung des Mietverhältnisses führen kann“, heißt es seitens der Genossenschaft. Für die zweifache Mutter, die in wenigen Tagen ihre Wohnung räumen muss, völlig unverständlich. „Ich wurde nie darüber informiert! Und die meisten Vorwürfe stimmen einfach nicht.“ Aber in diesem Fall musste laut Wohnbauträger gehandelt werden, denn „die Lebens- und Wohnqualität der anderen Mieter hat massiv gelitten“.
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