Auf der am 3. Juni gemachten Aufnahme, die eine Auflösung von 200 Metern pro Pixel hat, trägt nicht zuletzt der lange Schattenwurf dazu bei, dass die Kraterformation eine große Ähnlichkeit zur Comic-Maus hat.
Knapp 90.000 Fotos gefunkt
Seit dem März 2011 umkreist "Messenger" (Bild 2 und 3) den Merkur, kartiert die Oberfläche des Planeten, der rund 91 Millionen Kilometer von unserer Erde entfernt ist, und vermisst seine Schwerkraft. Knapp 90.000 Fotos der Oberfläche des sonnennächsten Planeten hat "Messenger" bis dato aufgenommen und zur Erde gefunkt.
Die Sonde "Messenger" hat ihre Reise zum Merkur vor knapp acht Jahren, am 3. August 2004, von Cape Canaveral in Florida aus angetreten. Auf ihrer Reise umkreiste sie 15-mal die Sonne, flog einmal an der Erde vorbei, zweimal an der Venus und dreimal am Merkur.
Höchst erfolgreiche Mission
Schon bei ihren ersten Vorbeiflügen am Merkur hatte "Messenger" einen großen Teil der Oberfläche des sonnennächsten Planeten kartografiert und viele atemberaubende Bilder zur Erde geschickt. Es waren die ersten detaillierteren Informationen über den Merkur, seit die NASA-Sonde "Mariner 10" den Planeten in den Jahren 1974 und 1975 passiert hatte.
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