Im Burgenland sind die lebensgefährlichen Verkehrsteilnehmer am meisten auf der S31 im Raum Eisenstadt unterwegs. An den Wochenenden steigt das Risiko enorm.
Exakt 444 Geisterfahrer sind, wie berichtet, im vergangenen Jahr via Ö3-Verkehrsfunk gemeldet worden. Das waren um 54 Fälle mehr als 2022, also eine Steigerung von 14 Prozent. „Das ist der höchste Wert seit 15 Jahren. Zwei Tote gab es zu beklagen“, so das traurige Resümee. Vorsicht ist vor allem auf der Südautobahn (A 2) geboten. Neben Niederösterreich und Tirol gehört das Burgenland zu jenen Bundesländern, die aktuell weniger Geisterfahrer-Warnungen aufweisen als in den Jahren zuvor.
Hauptgründe für Fehlverhalten Alkohol und Drogen
Die meisten Falschfahrer werden auf der S 31 im Raum Eisenstadt gesichtet. Als Hauptgründe für das Fehlverhalten werden Alkohol und Drogen genannt, aber auch Überforderung und Ablenkung nehmen in der Ursachenforschung zunehmend eine besondere Rolle ein. Laut Verkehrspsychologen dürfte vermehrt Unkonzentriertheit durch psychische Probleme wegen persönlicher, aber auch globaler Krisen der Auslöser sein. Das habe die Corona-Pandemie ebenso gezeigt wie der Ukraine-Krieg.
Das geringste Risiko, einem Geisterfahrer zu begegnen, besteht in den Morgenstunden. Mehrheitlich sind sie am frühen Abend zwischen 18 und 21 Uhr unterwegs, ganz besonders an den Wochenenden.
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