175 Pakete mit insgesamt mehr als 200 Kilogramm Koks aus Kolumbien waren auf dem Segelboot gebunkert gewesen. Geplantes Ziel: Europa. Doch Fahnder von zwei Kontinenten machten dem internationalen Drogensyndikat in der Karibik einen Strich durch die Rechnung. Zahlreiche Hintermänner sowie die Bootsbesatzung wurden verhaftet.
Italienische Ermittler nahmen Fährte auf
Großen Anteil an der erfolgreichen Operation hatten italienische Kriminalisten: Im Zuge von Ermittlungen rund um mehrere Gewalttaten waren sie auf Milivoj S. gestoßen – der sich als Hauptbootsführer der Drogenmafia entpuppte. Man ließ ihn nicht mehr aus den Augen, wusste von Vorbereitungen für den nächsten Kokain-Transport und wann er über die Bühne gehen sollte.
Und über den Kroaten kam man im Zuge eines "Schmuggel-Meetings" auf den niederländischen Antillen auch zum Capo des Syndikats: zum Ukrainer Zlatko U. – der nach dem Polizeischlag in der Karibik unterzutauchen versuchte. Doch vergangenen Freitag ging auch der Boss ins Netz – auf der Flucht in Österreich.
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