Bohrlöcher entdeckt
Ermittlungen: Deutsche Gaspipeline sabotiert?
Nachdem mehrere Schäden an einer Gaspipeline im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein entdeckt worden sind, ermittelt nun die Bundesanwaltschaft wegen Sabotageverdachts.
Mehrere Medien hatten berichtet, dass kleine Löcher in die Röhre gebohrt worden seien. Über die Leitung, die noch nicht in Betrieb ist, soll Gas vom Terminal für flüssiges Erdgas (LNG) in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) in das bundesweite Netz eingespeist werden.
Umstrittenes Projekt: Proteste von Klimaschützern
An mindestens drei Stellen soll die 55 Kilometer lange Leitung beschädigt sein. Ursprünglich hätte die LNG-Pipeline mit Ende 2023 fertig sein sollen, doch die Fertigstellung hatte sich immer wieder verzögert - unter anderem auch wegen Protestaktionen von Klimaaktivisten. Laut dem „Spiegel“ ermittelt man derzeit gegen unbekannte Tatverdächtige.







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