Einsatz in der Ostsee

Britische Armee schützt nun Pipelines und Kabel

Ausland
30.11.2023 11:27

Nach der Sprengung der beiden Nord-Stream-Pipelines im Vorjahr und zuletzt häufiger auftauchender Berichte über beschädigte Leitungen und Unterseekabel will die britische Regierung kritische Infrastruktur im Ärmelkanal und in der Ostsee nun mit Kriegsschiffen schützen.

Wie das Verteidigungsministerium am Donnerstag in London mitteilte, werden ab Dezember jeweils zwei Fregatten, Patrouillenboote und Minenbekämpfungsschiffe sowie ein Landungsschiff eingesetzt. Sie werden von einem Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug vom Typ P-8 Poseidon unterstützt. 

Der britische Verteidigungsminister Grant Shapps sprach einer Mitteilung zufolge von einem starken Signal der Abschreckung, „dass wir bereit sind, jeder potenziellen Bedrohung mit Gewalt zu begegnen“. 

Nord-Stream-Saboteure flüchteten in die Ukraine
Seit der Zerstörung der Nord-Stream-Gaspipeline in der Ostsee im September 2022 gibt es Sorgen, dass vor allem Russland kritische Infrastruktur von NATO-Mitgliedern beschädigen könnte. Die internationalen Ermittler haben in der Causa Nord Stream noch keinen Schuldigen genannt.

„Der Spiegel“ und das ZDF berichteten nach einer großen Recherche zuletzt, dass die Spuren der Saboteure in die Ukraine führten. Das Land war stets gegen die Pipelines. Präsident Wolodymyr Selenskyj stritt aber eine Beteiligung Kiews an dem Anschlag ab.

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