Ein Hungerwinter, eine gescheiterte Revolution: Unter diesem Eindruck schrieb Johann Nestroy 1849 „Höllenangst“. Die Posse hat viele Qualitäten, die ins Heute passen. Dominique Schnizers Regie will Humor und geht nicht vor politischer Relevanz in die Knie. Die Premiere im Linzer Schauspielhaus erhielt viel Beifall!
In „Höllenangst“ geht es um die Resignation der kleinen Leute in miesen Zeiten, in denen noch dazu der Aberglauben „fröhliche Urständ“ feiert: Der arbeitslose Schustersohn Wendelin begegnet eines Nachts einem reichen, jungen Herrn, der ihm unter mysteriösen Umständen seinen Umhang und einen Haufen Geld überlässt. Für diesen Wechsel des Glücks hat Wendelin nur eine Erklärung: Das muss der Teufel gewesen sein!
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