Do, 18. Oktober 2018

Prognose für 2012

27.03.2012 12:25

OECD erwartet nur 0,2% Wachstum in der Euro-Zone

Die OECD erwartet für heuer in der Euro-Zone nur mehr ein Wachstum von 0,2 Prozent, das aber 2013 wieder auf 1,4 Prozent steigen soll. Inflation drohe aber trotz der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank nicht: Die Teuerungsrate soll heuer auf 1,6 Prozent und 2013 auf 1,2 Prozent zurückgehen. Die Zinsen werden parallel dazu weiter sinken, die Arbeitslosenrate allerdings mit 10,3 Prozent hoch bleiben.

Trotz rückläufiger Neuverschuldung geht die OECD davon aus, dass der Schuldenstand der Euro-Zone weiter leicht steigt und auch 2013 über 90 Prozent des BIP liegen wird.

Aussicht auf Wachstum "ungewöhnlich ungewiss"
Anfang 2011 hatte sich eine Erholung der Wirtschaft abgezeichnet. Allerdings lag die Wirtschaftsleistung immer noch fast zwei Prozent unter ihrem Höchstwert Anfang 2008. Und jetzt sei die Aussicht auf Wachstum "ungewöhnlich ungewiss" und hänge massiv von der Lösung der Staatsschuldenkrise ab. Kann diese Krise gelöst werden, könnte es einen Zuwachs beim Vertrauen und ein rascheres Wachstum geben, wenn nicht, drohe eine ernste Rezession.

Es werde noch "viele Jahre" einer Sparpolitik brauchen, um die Verschuldungsrate wieder auf ein nachhaltiges Niveau zu senken. Stärkeres Wachstum würde dies beschleunigen. Allerdings seien ambitionierte Strukturreformen nötig, um Wachstum zu schaffen und die Wirtschaft ins Gleichgewicht zu bringen. Die Reformen müssten die Regulierung der Märkte, den Arbeitsmarkt, das Steuersystem und den gemeinsamen Markt betreffen.

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