Österreich als Autoland, Verbrennermotoren als Zukunftsmodell: Dem Weltbild des Bundeskanzlers widerspricht die schwierige Lage des Automotive-Sektors im Raum Steyr. Wie sehr die Region vom Verbrennungsmotor abhängig sei, wollten die Neos vom zuständigen Landesrat wissen. Der „Krone“ hat seine Antwort.
Kündigungswelle, Pleite beim großen Auftraggeber Volta Trucks: Für Steyr Automotive und seine Mitarbeiter kam es zuletzt knüppeldick. Angesichts dessen wollte Neos-Klubchef Felix Eypeltauer im Landtag von Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) wissen, wie dieser die Abhängigkeit der Wirtschaftsregion Steyr vom Verbrennungsmotor reduzieren will.
Elektromotoren statt Verbrenner
Die Antwort gab Achleitner nun schriftlich: Nicht der Verbrenner, sondern die E-Mobilität werde künftig in Steyr eine große Rolle spielen. Weil BMW eine Milliarde Euro in das Werk in Steyr investiert hat, würden dort bald 600.000 E-Antriebe pro Jahr produziert. 2030 werde die Hälfte der aktuell 4400 Beschäftigten in der E-Mobilität tätig sein. Dazu komme, dass AVL seinen Standort in Steyr ausbaue und dort an Brennstoffzellen-Lkw forscht.
„Weiterentwicklung in Richtung nachhaltiger Mobilität“
Dass das Fraunhofer-Institut für das Land OÖ eine „Standortstudie Automotive“ erstellt hat und in der Landes-Strategie #upperVISION2030 das Handlungsfeld „Vernetzte und effiziente Mobilität“ verankert ist, zeige, dass „die Weiterentwicklung in Richtung nachhaltiger Mobilität am Standort OÖ klar im Fokus“ stehe.
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