Katias Kolumne

Die Gefahr, die wir übersehen …

Kolumnen
25.10.2023 12:00

Jugendliche, die Flaggen von Masten reißen, Hassparolen auf Social Media und Demos, bei denen es wohl nicht allen „nur“ um ein freies Gaza geht: Der Krieg in Israel ist auch eine Herausforderung für uns in Österreich! Das Auseinanderdriften in unserer Gesellschaft ist voll im Gange. Bei Solidarität und Schock übersehen wir aber eine eklatante Gefahr …

Bei jenem Schüler, der in Linz die Israel-Flagge vom Alten Rathaus gerissen hat, handelt es sich um einen 14-jährigen Syrer. Auch die beiden Mittäter haben Migrationshintergrund. Ein anderer junger Syrer, ein 14-Jähriger aus Graz, rief anlässlich des Kriegs in Israel zu Gewalt auf. Und das ist nur ein kleiner Auszug der letzten Vorfälle …

Jugendliche Migranten, die hetzen - gefährlich!
Es ist schier bedenklich, welches gefährliche Potenzial bereits in so manchem jungen Menschen mit Migrationshintergrund schlummert. Sie können wohl kaum die vollen Umfänge der Weltpolitik verstehen - und hetzen dennoch ordentlich drauflos! Wenn sie auf den sozialen Netzwerken auch noch Bestätigung für ihren Extremismus bekommen, wird es bedenklich. Jugendlicher Leichtsinn und Radikalität sind keine gute Idee!

Nicht jeder ist gleich ein Hamas-Sympathisant
Umso schlimmer ist die Situation nun durch den Krieg in Israel. Unter dem Deckmantel propalästinensischer Anliegen verstecken sich auch radikale Hetzer, die - wie man an den Vorfällen der letzten Wochen sehen kann - ganz andere Interessen haben als das bloße Wohl der Palästinenser. Es wird eine Herausforderung sein, hier differenziert zu unterscheiden. Nicht jeder, der sich ein freies Gaza will, ist ein gefährlicher Hamas-Anhänger!

Demo-Verbot würde Situation nur verschärfen
Diese Unterscheidung wird in den nächsten Wochen noch an Bedeutung dazu gewinnen. Wenn nämlich Palästinenser, die in diesem schrecklichen Krieg ebenso Verluste erleiden, mit Demo-Verbot und Co. nicht gehört fühlen, braucht sich keiner wundern, wenn extreme Ansichten einen fruchtbaren Boden finden. In den sozialen Netzwerken finden sie dann sicher Gehör - und das ist dann noch weniger kontrollierbar …

Haben wir aus der Terrornacht 2020 gelernt?
Es ist bedenklich, dass in Österreich durch den Krieg im Nahen Osten nun die zweithöchste Terrorwarnstufe gilt. Wir sollten die neue Bedrohungslage ernst nehmen. Und Fehler, die wir 2020 gemacht haben, vermeiden …

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