Donald Trump fuhrwerkt in der Weltgeschichte herum, dass man oft nur den Kopf schütteln kann. Sein Ton und seine Selbsteinschätzung lassen einen zumeist fassungslos zurück. Zurzeit sucht der US-Präsident ziemlich hektisch nach einem Ausweg aus dem Iran-Krieg, in den er sich von Israels Premier Bibi Netanyahu hat ziehen lassen.
Zuletzt hatte es den Anschein, dass die Verhandlungen zwischen Vertretern aus Washington und Teheran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad fortgesetzt werden könnten. Vielleicht sogar mit Aussicht auf Erfolg, weil auch der schwer getroffene (aber keineswegs besiegte) Iran Interesse an einem Ende des Krieges hat.
Eine Bedingung aus Teheran ist allerdings, dass auch an der israelisch-libanesischen Front Ruhe herrscht, oder besser an der Front zwischen Israel und der irangesteuerten und finanzierten Schiitenmiliz Hisbollah.
Israel wiederum verlangt die Entwaffnung der Terrororganisation, eine Forderung, der sich auch 80% der Libanesen anschließen. Auch die libanesische Regierung und Staatspräsident Joseph Aoun würden das befürworten. Das Problem ist die nahezu unmöglich erscheinende Umsetzung. Dazu bräuchte es ein Stillhalten des Iran und eine Abkehr der libanesischen Schiiten von der Hisbollah.
Aber Israel und der Libanon reden auf US-Initiative erstmals seit Jahrzehnten miteinander. Das grenzt an ein Wunder. Und demnächst, so Trump, sollen einander Joseph Aoun und Bibi Netanyahu im Weißen Haus treffen...
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