Eine betagte Dame und ihr Vierbeiner waren unzertrennlich bis sie zum Pflegefall wurde. Nun kämpft auch der Hund um seine Gesundheit und seine Pflegerin für seine Operation.
Die ehemalige Universitätsprofessorin Maria F. und ihr ungarischer Hüttenhund „Loki“ waren jahrelang unzertrennlich. Bis das Schicksal zuschlug: Im November des Vorjahres verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Maria zusehends.
Daher übergab sie ihren geliebten „Loki“ zur Pflege an Sonja Ötsch, die die Hundepension „Bester Freund“ betreibt. Diese erkannte die enge Bindung von Mensch und Tier und besuchte die kranke Frau täglich. Doch dann erlitt Maria einen Schlaganfall, landete im Krankenhaus und wurde zum Pflegefall.
Sachverwalter wollte OP nicht zahlen
Das Gericht teilte ihr einen Sachverwalter zu. „Seither sind die Zahlungen für Unterbringung und Betreuung des Hundes an mich eingestellt. Im Juli habe ich auch die Kosten für die Konsultation zweier Tierärzte getragen, die unabhängig voneinander bei ,Loki’ einen Kreuzbandriss diagnostizierten, der unbedingt operiert werden müsste“, schildert Ötsch.
Trotz Vermögen wurde nichts überwiesen
Doch - obwohl Maria F. vermögend ist - hieß es vom Erwachsenenvertreter, es sei kein Geld für die OP da. Ein Umstand, der Ötsch verzweifeln ließ, da sie der betagten Dame versprochen hat, den Hund nicht in ein Tierheim zu geben.
Ich freue mich sehr über diesen positiven Ausgang. Nun hoffen ich noch stark,, dass es das Schicksal auch noch gut mit Maria meint.
Hansjörg Schimanek
Altbezirksrat Hansjörg Schimanek schaltete sich in den Fall ein. Und nach einer Medienanfrage beim Erwachsenenvertreter wurde schließlich versichert, das Geld für „Lokis“ Operation zu überweisen.
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