Seit der Pandemie

Um 50 Prozent mehr Frauen bei der Obdachlosenhilfe

Chronik
28.09.2023 16:30

Sie sind jung oder flüchten vor der Gewalt in ihrer Beziehung: Als Folge der Pandemie gibt es um die Hälfte mehr weibliche Klienten. Insgesamt ist aber die ARGE für Obdachlose - sie feiert heuer ihr 40-jähriges Bestehen - nicht nur Pionier, sondern auch Erfolgsprojekt, so Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer.

Seit der Pandemie haben wir bei der ARGE für Obdachlose um 50 Prozent mehr Zulauf von Frauen“, sagte die neue Geschäftsführerin Marion Eberl bei der Bilanzpräsentation des Vereins, der heuer sein 40-jähriges Bestehen feiert. Mit einer Träne im Knopfloch nahm der Langzeit-Chef Heinz Zauner Abschied: „Es braucht ein Recht auf leistbares Wohnen für alle. Ziel muss sein, dass nicht mehr als ein Drittel des Einkommens für Wohnen ausgegeben wird. In der Wohnungslosenhilfe erleben wir, dass es oft 50 Prozent sind.“

Acht von zehn Wohnungen konnten erhalten werden
In der Delogierungsprävention wurden 2022 bei 2298 betreuten Haushalten in 80 Prozent der Fälle die Wohnung gesichert oder ein Wechsel organisiert. Das Budget der Wohnungslosenhilfe wurde unter Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer aufgestockt, es beträgt heuer 9,4 Millionen Euro.

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