Der 37-Jährige konnte noch immer nicht einvernommen werden, er liegt im Klinikum im künstlichen Tiefschlaf. Für die Polizei ist er derzeit der einzige Verdächtige. Er soll die 25-Jährige in deren Wohnung in der Nacht zum Freitag erstochen haben. Und zwar gleich mit drei Messern: einem Stanley-Messer und zwei etwa 20 Zentimeter langen Küchenmessern. Die drei Tatwerkzeuge wurden von den Kriminalisten unmittelbar neben der Leiche der mit Handschellen gefesselten Frau im blutverschmierten Bett gefunden.
"Das Opfer wurde durch Stiche im Brustbereich und an den Unterarmen verletzt, der Tod trat durch Verbluten ein", so Helmut Jamnig von der Staatsanwaltschaft. "Welche Werkzeuge wie verwendet wurden, ist aber noch Gegenstand der Ermittlungen."
Opfer "sehr freundlich, fleißig und liebenswert"
In welcher Beziehung Tatverdächtiger und Opfer genau gestanden haben - also ob sie nur befreundet waren oder eine Beziehung führten -, steht noch nicht fest und wird weiter beleuchtet. Die beiden dürften sich aber im "Historama" in Ferlach kennengelernt haben, wo sie bis November im Rahmen eines AMS-Projektes gearbeitet haben.
"Mir ist nie aufgefallen, dass die beiden zusammen wären, sie sind aber öfter gemeinsam weggefahren", so Hans Georg Prix vom "Historama", der seine Ex-Mitarbeiter als sehr freundlich, fleißig und liebenswert beschreibt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.