Premiere für Giuseppe Verdis Oper „Macbeth“ mit Superstar Asmik Grigorian als blutrünstige Lady - am Pult Philippe Jordan, Krzysztof Warlikowski inszeniert
Verdis grausame Lady Macbeth, die ihren Gatten zum Morden anstiftet und schlussendlich vom Wahnsinn befallen in den Tod geht, feiert heute Abend in der Inszenierung Krzysztof Warlikowskis Premiere im Großen Festspielhaus. Besonderes Augenmerk legt der polnische Regisseur dabei auf die menschlichen Dimensionen der Charaktere, für ihn ist Macbeth „eine Reise ins Inferno“.
Asmik Grigorian, die in Salzburg 2018 mit „Salome“ einen Triumph feierte, gibt heute ihr Rollendebüt als Lady Macbeth: „Ich versuche, sie mir als Mensch vorzustellen, sie zu vermenschlichen und mich in die Rolle hineinzuversetzen“, sagt die litauische Sopranistin, „ich möchte auch ihre Schwächen hervorheben. Nur das Dunkle und Böse in dieser Figur darzustellen, interessiert mich nicht, denn ich glaube nicht an eindimensionale Charaktere. Ich bin Krzysztof Warlikowski sehr dankbar, dass er die Geschichte so erzählt, dass alles, was geschieht, eine Ursache und ein Motiv hat.“










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