Fr, 17. August 2018

Killer-Virus

31.12.2011 11:49

Mann in China stirbt an Vogelgrippe - WHO besorgt

Ein an der Vogelgrippe erkrankter Mann aus dem Süden von China ist am Samstag an der Krankheit gestorben. Bei dem 39-Jährigen hätten Lungen, Herz und Leber versagt, teilten die Gesundheitsbehörden der Provinz Guangdong mit. Der Busfahrer aus der Stadt Shenzhen hatte kurz vor Weihnachten starkes Fieber bekommen und wurde wenige Tage später ins Krankenhaus eingeliefert.

Im Spital wurde er dann positiv auf das Vogelgrippe-Virus H5N1 getestet. Es ist der erste Todesfall eines an Vogelgrippe erkrankten Menschen in China seit 18 Monaten. Die Behörden zeigten sich über den neuen Fall erstaunt, da der Mann offenbar in dem Monat vor seiner Erkrankung keinen direkten Kontakt mit Geflügeltieren hatte. Auch die Stadt hatte er offenbar nicht verlassen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO zeigte sich Bekanntwerden der Erkrankung des Mannes besorgt. Eine der größten Ängste der Organisation ist, dass sich eine Virus-Variante entwickelt, die von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Dies könnte zu einer Pandemie ungekannten Ausmaßes führen.

Shenzhen grenzt an die Metropole Hongkong, wo bereits Tausende Hühner getötet wurden, nachdem das Virus Mitte Dezember bei drei Tieren nachgewiesen worden war. Die Behörden in China erklärten, eng mit Hongkong zusammenzuarbeiten und die Maßnahmen zu erhöhen, um die Epidemie unter Kontrolle zu halten. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Hongkong sagte, die Wachsamkeit werde erhöht.

Das H5N1-Virus ist hochgradig gefährlich. Es tötet fast alle Vögel und bis zu 60 Prozent aller infizierten Menschen. Seit 2003 sind weltweit 573 Menschen an der Vogelgrippe erkrankt, 336 starben. Die chinesischen Behörden sind besonders besorgt über die mögliche neue Ansteckung eines Menschen, weil die jährliche Reisewelle zum chinesischen Neujahr unmittelbar bevorsteht.

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