Rechnung geht auf

Land zahlt Top-Gehälter: Rekord-Andrang bei Ärzten

Burgenland
25.06.2023 05:58

Bessere Bezahlung - mehr Ärzte: Diese einfache Rechnung des Landes scheint aufzugehen. Derzeit wird ein Rekord-Andrang bei den Medizinern vermeldet.

Wie berichtet, hat das Burgenland die Gehälter für Fachärzte nach oben geschraubt, um Mediziner anzulocken - es ist nun die beste Entlohnung österreichweit. Mit Erfolg: Die Maßnahme beschert dem Land Rekordzahlen bei neuen Ärzten. Im ersten Halbjahr wurden 69 Mediziner in allen Kliniken aufgenommen, um die Hälfte mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Darunter auch in Bereichen, die bisher als „Mangelfach“ angesehen wurden.

Interesse ist groß
Weitere 34 Ärzte haben einen Vertrag unterschrieben und werden demnächst ihren Dienst in einem Spital antreten. Davon sind 13 fertige Fachärzte, zehn stehen in der Ausbildung zum Facharzt oder zum Allgemeinmediziner, elf beginnen ihre Basisausbildung nach dem Doktorat. Darüber hinaus haben mehr als 20 weitere Mediziner ernsthaftes Interesse an einer Karriere im Burgenland. Bei der Gesundheit Burgenland ist man zuversichtlich, dass die offenen Ärztestellen in den landeseigenen Kliniken bis Jahresende besetzt werden können.

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Wir wollen im Burgenland Spitzenmedizin anbieten und das mit einer Standortgarantie für alle fünf Spitäler, so wohnortnahe wie möglich.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ)

Investition soll sich später lohnen
„Dabei geht es aber sicher nicht nur um das Geld - unsere Spitäler werden durch den Ausbau des Leistungsspektrums auch inhaltlich für neue Ärzte attraktiver“, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Dafür sei man bereit, kurzfristig höhere Investitionen zur „riskieren“, was aber durch eine bessere Auslastung der Spitäler wieder zurückkommen werde. Profiteur sei am Ende die Bevölkerung.

Ähnlich zufrieden zeigt er sich mit der Pflegeausbildung. Mit Herbst werden 300 Schüler die Gesundheit-Burgenland-Schulen besuchen, was ebenfalls ein Rekordwert ist. 45 Schüler absolvieren die HLSP Pinkafeld, 84 Studierende den Studiengang Krankenpflege. Ein großer Teil nutzt dabei das Anstellungsmodell des Landes.

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