Die Gerüchte über die ungewisse Formel-1-Zukunft von Red-Bull-Pilot Max Verstappen haben vor dem Großen Preis von Österreich in Spielberg weiter an Fahrt aufgenommen! Der Niederländer wird immer wieder mit einem möglichen Wechsel zu McLaren oder Mercedes in Verbindung gebracht. Bei den „Silberpfeilen“ ist die Zufriedenheit mit WM-Leader Kimi Antonelli und George Russell aber groß. „Unser Plan ist es, an der Fahrerpaarung nichts zu ändern“, sagte Mercedes-Boss Toto Wolff.
„Für uns ist wichtig, dass wir jetzt eine Stabilität haben. Kimi ist ins Fahren gekommen, die Fahrerpaarung passt, auch die Zusammenarbeit der beiden im Team“, erklärte der Wiener in einer Presserunde mit heimischen Medien am Freitag in Spielberg. „Es wäre falsch, jetzt etwas zu ändern.“ In der Vergangenheit hatte Wolff Interesse an einer Verpflichtung Verstappens gezeigt. Der 19-jährige Antonelli führt die WM vor dem achten Grand Prix der Saison mit einem Vorsprung von 41 Punkten auf Lewis Hamilton (Ferrari) an, Russell ist neun weitere Zähler dahinter Dritter.
Verstappen hofft auf wirkungsvolle Upgrades
Verstappen ist derzeit nur WM-Siebenter, was den Ansprüchen des Vierfach-Weltmeisters nicht genügt. Als der Niederländer am Donnerstag gefragt wurde, wie entscheidend die Upgrades am RB22 vor dem Spielberg-Rennen für seine Zukunft bei den Bullen sein werden, antwortete er: „Es ist für uns als Team einfach entscheidend. Wir wollen uns vom Saisonstart bis zum Saisonende verbessern. Das Team gibt immer 100 Prozent, um das Auto schneller zu machen.“ Auf ein klares Bekenntnis zu Red Bull verzichtete Verstappen, Gerüchten zufolge könnte zum Saisonende auch ein Wechsel via Ausstiegsklausel zu McLaren statt Oscar Piastri eine Option sein.
Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies unterstrich am Freitag jedenfalls die Bemühungen des Austro-Rennstalls, den Abstand auf Mercedes, Ferrari und McLaren zu verringern – und damit Verstappen über einen Verbleib bis zum Vertragsende 2028 zu überzeugen. „Max will ein schnelles Auto, er wollte schon immer ein schnelles Auto und er vertraut voll und ganz darauf, dass wir kurz- und langfristig alles dafür tun, um zum Erfolg zurückzukehren“, sagte der Franzose.
Vermeulen übte Druck aus Raymond
Vermeulen untermauerte in der Steiermark die Position des Verstappen-Lagers. „Wir fühlen uns bei Red Bull zu Hause. Aber Max wurde nicht geboren, um im Mittelfeld zu fahren“, sagte der Manager des 28-Jährigen der niederländischen Tageszeitung „De Telegraaf“.
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