Der Großbrand, der am Sonntag in einem Bauernhof in Kitzbühel (Tirol) ausgebrochen war - die „Krone“ berichtete -, beschäftigte die Feuerwehren der Umgebung auch am Montag noch. Der Kampf gegen die Glutnester dauerte Stunden.
Es war eine lange Nacht für 261 Feuerwehrleute aus Kitzbühel und Umgebung. Gegen 19 Uhr war das Bauernhaus im Ortsteil Gundhabing am Sonntag in Flammen aufgegangen. Laut Polizei brach der Brand in der Scheune des Bauernhauses aus, der gesamte Dachstuhl stand dann in Flammen. Menschen oder Tiere kamen zum Glück nicht zu Schaden, da sich niemand im Gebäude befand.
15 Atemschutz-Mannschaften im Einsatz
Acht Feuerwehren mit 43 Fahrzeugen rückten an, löschten von vier Seiten. 15 Atemschutz-Trupps standen im Einsatz. Bald hatten sie die Flammen unter Kontrolle, wie Einsatzleiter Andreas Reisch von der Feuerwehr Kitzbühel schildert. „Wir konnten die Nebengebäude relativ rasch schützen.“ Dank einer Brandwand zwischen Tenne und Wohngebäude war auch letzteres gut vor einem Übergreifen der Flammen geschützt. „Aufgrund des Windes gab es trotzdem ein wenig Überschlag, diesen konnten wir aber gut bekämpfen“, erklärt Reisch.
Bundesstraße sieben Stunden nicht befahrbar
Zur Herausforderung wurden die Glutnester: „Je dunkler, desto schwieriger wurde die Suche danach.“ In der Nacht musste die Suche aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Montagfrüh ging es weiter, dabei half eine Drohne. Auch Baumaschinen waren im Einsatz, um Heu aus der Scheune zu bringen. Noch am Nachmittag liefen Nachlöscharbeiten, „Brand aus“ konnte vorerst noch nicht gegeben werden.
Brandermittler waren am Montag ebenfalls vor Ort, die Ursache für das Feuer war vorerst aber noch unbekannt.








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