Aufschwung und Optimismus sind die Schlagworte für heimische Vermieter. Die Kärnten-Urlauber buchen ihre Quartiere aber immer kurzfristiger.
Nicht nur das Wetter lässt keine Zweifel mehr bestehen: Der Sommer nähert sich mit Riesenschritten. Das merkt man auch bei den Buchungen in den heimischen Tourismusbetrieben. Nach Pandemie und Reisewarnungen wird heuer vermehrt geflogen, zahlreiche Sommerfrischler zieht es aber nach Kärnten. „Der April lieferte ein Sensationsergebnis und den höchsten Wert bei den Ankünften und Nächtigungen seit 1968“, freut sich Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig. Die Zahlen könnten bereits eine Vorschau auf einen neuen Rekord-Sommer sein.
Für den Sommer sind wir optimistisch. Es bleibt aber abzuwarten, weil mittlerweile viele kurzfristig buchen.
Josef Petritsch, Hotelier-Sprecher
Die Kärnten Werbung will mit kurzfristigen Kampagnen österreichische und deutsche Gäste ansprechen. Geschäftsführer Klaus Ehrenbrandtner: „Jetzt geht es darum, den Schwung in den Frühsommer mitzunehmen.“ Zum Buchungsverhalten passe das, ist sich Hotelier-Sprecher Josef Petritsch sicher: „In den vergangenen Jahren wurde immer kurzfristiger gebucht. Durch die Pandemie hat sich das nur noch verstärkt.“ Die meisten Gäste kommen immer noch aus Österreich und Deutschland. Im Vormarsch sind Besucher aus Tschechien, Polen, Slowenien und der Slowakei.
Winter mit 3,6 Millionen Übernachtungen
Die Zahlen der Wintersaison 2022/23 bestätigen den Aufschwung. Fast 3,6 Millionen Übernachtungen und 900.000 Ankünfte gab es von November 2022 bis April 2023 zu verbuchen. Das ergibt immerhin ein Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Fünf-Jahres-Schnitt vor der Corona-Krise.
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