Seit Montagnachmittag ist es fix: Beim Hypo-Mehrkampfmeeting Ende Mai wird Vorarlberger Sport-Geschichte geschrieben! Verantwortlich dafür: Die 23-jährige Lustenauerin Isabel Posch, die als zweite Ländle-Starterin nach Rekordsiebenkämpferin Chiara Schuler, ein Ticket ergatterte.
„Mein Coach René Wyler hat am Montag einen Anruf von Athletenbetreuer Walter Weber erhalten“, sagt Isabel Posch. „Dort wurde final fixiert, dass ich beim Götzner Mehrkampfmeeting starten kann.“ Damit geht für die 23-Jährige ein Kindheitstraum in Erfüllung. „Ich freue mich unglaublich darüber! Allerdings konnte ich das ganze bislang noch gar nicht so richtig realisieren."
Starke Entwicklung
Dabei kommt das Mösle-Ticket gar nicht so überraschend. Schon vorigen Herbst gab die Lustenauerin in Linz bei schwierigen Bedingungen mit dem Gewinn des Staatsmeistertitels die erste Empfehlung ab. Das zweite Ausrufezeichen setzte die Modellathletin dann diesen Februar, als sie bei den rot-weiß-roten Hallenmeisterschaften ihre Fünfkampf-Bestmarke um 578 Punkte übertraf und auch Chiara Schulers Landesrekord um gleich 115 Zähler verbesserte. Final überzeugen konnte Posch die Mösle-Macher mit starken Leistungen in Einzeldisziplinen, so lief sie am Samstag in Willisau (Sz) die 100 Meter Hürden in 14,21 Sekunden.
Bestmarke im Visier
Was ihre Ziele für Götzis angeht, gibt sich Isabel, die sich in einer Trainingsgruppe mit dem Schweizer Superstar Simon Ehammer vorbereitet, zurückhaltend und erklärt: „Es wäre toll, wenn ich meine persönliche Bestleistung von 5662 verbessern könnte. Auf jeden Fall möchte ich jetzt noch an den Wurf-Disziplinen arbeiten.“
Historisches Ereignis
Mit Posch und Schuler werden zum ersten Mal in der 48-jährigen Geschichte gleich zwei Ländle-Athletinnen in Götzis starten. „Das ist ein schöner Beweis, dass unsere langfristige Arbeit Früchte trägt“, freut sich auch VLV-Sportdirektor Sven Benning. „Sowohl Isabel als auch Chiara waren bereits mit 13, 14 Jahren in den Kader- und Föderstrukturen des Verbandes.“
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